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Umsatzsteuerrechtliche Organschaft und Kammerumlage 1

SWK 7/2019, 387

Eine umsatzsteuerrechtliche Organschaft liegt vor, wenn eine juristische Person finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch derart in ein anderes Unternehmen eingegliedert ist, dass sie keinen eigenen Willen hat. Gesellschaften können auch im Rahmen einer Organschaft zur Berechnung und Entrichtung von Kammerumlage 1 verpflichtet sein, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Hinsichtlich der Kammerumlage 1 liegt der Vorteil einer Organschaft darin, dass Leistungen innerhalb der Organschaft nicht steuerbare Innenumsätze sind und in die Berechnung der Kammerumlage 1 daher nicht miteinbezogen werden.

Kammerumlage 1: Neuerungen und Einzelfragen

SWK 34-35/2018, 1496

Die Kammerumlage 1 ist quartalsweise von den Kammermitgliedern, die einen Jahresumsatz von mehr als 150.000 Euro erzielen, zu entrichten. Durch die mit 1. 1. 2019 in Kraft tretende Wirtschaftskammergesetz-Novelle (WKG-Novelle 2017) sind künftig investitionsbedingte Vorsteuern von der Bemessungsgrundlage abzuziehen; weiters wird der Kammerumlagesatz auf 0,29 % bzw 0,037 % gesenkt. Zudem kommt bei Überschreiten eines festgesetzten Schwellenwerts ein degressiver Staffeltarif zur Anwendung, der zu einer Senkung des Kammerumlagesatzes führt.
(Bild: © iStock)

Steuertermine im Mai

Am 16. Mai 2018 sind unter anderem die Umsatzsteuervorauszahlung für März 2018, die Kammerumlage für das 1. Quartal 2018 und die Normverbrauchsabgabe für März 2018 fällig.