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2.3.2.8. Langfristige Vermietungen von Beförderungsmitteln (mehr als 30/90 Tage bei Wasserfahrzeugen), Beförderungsmittel wird im Gemeinschaftsgebiet/Drittland/Österreich vermietet – Ausgangsrechnung an Privatperson aus Gemeinschaftsgebiet/Drittland

Melhardt/Kuder/Pfeiffer

SWK-Spezial Umsatzsteuer 2018, 2.3.2.8. Langfristige Vermietungen von Beförderungsmitteln (mehr als 30/90 Tage bei Wasserfahrzeugen), Beförderungsmittel wird im Gemeinschaftsgebiet/Drittland/Österreich vermietet – Ausgangsrechnung an Privatperson aus Gemeinschaftsgebiet/Drittland

§ 3a Abs. 12 Z 2:

„Die Vermietung eines Beförderungsmittels, ausgenommen die kurzfristige Vermietung im Sinne der Z 1, wird an dem Ort ausgeführt, an dem der Leistungsempfänger seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, soweit diese Leistung an einen Nichtunternehmer im Sinne des Abs. 5 Z 3 erbracht wird.

Die Vermietung eines Sportbootes wird bei Vorliegen der Voraussetzungen des ersten Satzes jedoch an dem Ort ausgeführt, an dem das Sportboot dem Leistungsempfänger tatsächlich zur Verfügung gestellt wird, wenn dieser Ort mit dem Ort, von dem aus der Unternehmer sein Unternehmen betreibt, oder mit dem Ort der Betriebsstätte, wenn die Leistung von der Betriebsstätte ausgeführt wird, übereinstimmt.“

  • Der Leistungsort für die langfristige Vermietung eines Beförderungsmittels ist seit 2013 nicht mehr am Unternehmerort gem. § 3a Abs. 7, sondern an dem Ort, an dem der Kunde seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat (§ 3a Abs. 12 Z 2). Diese Vorschrift dient der Umsetzung von Art. 56 Abs. 2 der Richtlinie 2006/112/EG i.d.F. der Richtlinie 2008/8/EG.

    Es wird vermutet, dass der Leistungsempfänger an dem Ort ansässig ist, seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat, der vom leistenden Unternehmer durch zwei einander nicht widersprechende Beweismittel als solcher bestimmt wird. Solche Beweismittel sind insbesondere (siehe Art. 24c VO (EU) Nr. 282/2011 i.d.F. VO (EU) Nr. 1042/2013):

    Seite 511Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers,

    Bankangaben, wie der Ort, an dem das für die Zahlung verwendete Bankkonto geführt wird oder die der Bank vorliegende Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers,

    Zulassungsdaten des gemieteten Beförderungsmittels, wenn dieses an dem Ort, an dem es genutzt wird, zugelassen sein muss,

    Sonstige wirtschaftlich relevante Informationen (gem. 641g UStR).

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