Allgemein

2.3.1.4. Sonstige Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigung sowie die damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen für kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende Leistungen, Messen und Ausstellungen; Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen (= Tätigkeitsort)

§ 3a Abs. 11a: „Sonstige Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigung sowie die damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen für kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende oder ähnliche Veranstaltungen, wie Messen und Ausstellungen, werden dort ausgeführt, wo diese Veranstaltungen tatsächlich stattfinden, soweit diese Leistungen an einen Unternehmer im Sinne des Abs. 5 Z 1 und 2 erbracht werden.“ (Gilt ab 1.1.2011)

§ 3a Abs 11: „Die folgenden sonstigen Leistungen werden dort ausgeführt, wo der Unternehmer ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird:

a) Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen;“

a) Sonstige Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigung sowie die damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen für kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende Leistungen, Messen und Ausstellungen

Seite 371Seit 1.1.2011 sind nur noch jene Leistungen am Tätigkeitsort steuerbar, für die ein Eintritt bezahlt wird sowie für damit zusammenhängende sonstige Leistungen.

Sonstige Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigung zu Veranstaltungen (§ 3a Abs. 11 lit. a UStG) sind Leistungen, deren wesentliches Merkmal in der entgeltlichen Gewährung des Rechts auf Eintritt zu einer Veranstaltung besteht. Die Eintrittsberechtigung kann auch in Form eines Abonnements, einer Zeitkarte oder einer regelmäßigen Gebühr gewährt werden (Art. 32 Abs. 1 VO 282/2011/EU).

Unter den Begriff der Eintrittsberechtigung fallen insbesondere

  • das Recht auf Eintritt zu Vorführungen, Theateraufführungen, Zirkusveranstaltungen, Messen, Unterhaltungsprogrammen, Konzerten, Ausstellungen und ähnlichen kulturellen Veranstaltungen, einschließlich des durch ein Abonnement abgedeckten Eintritts;

  • das Recht auf Eintritt zu Sportveranstaltungen wie einem Spiel oder einem Wettkampf, einschließlich des durch eine Dauerkarte abgedeckten Eintritts;

  • das Recht auf Eintritt zu bzw. Teilnahme an der Öffentlichkeit allgemein zugänglichen Veranstaltungen auf dem Gebiet des Unterrichts oder der Wissenschaft, wie Konferenzen und Seminaren.

  • Auch Unterrichtserteilung (Unterricht – im weitesten Sinne – ist das planmäßige, aus dem Gesamtleben ausgegliederte, regelmäßige Lehren. Der Unterricht beschränkt sich im Gegensatz zur Lehre in der Regel nicht auf die Darbietung der Lehrinhalte, sondern bezieht auch die Sorge um deren Aneignung durch den Lernenden und die Erfolgskontrolle ein) durch Fernschulen oder durch einen Lehrer über das Internet oder ein elektronisches Netzwerk (Web-Seminare) stellt eine unterrichtende Tätigkeit im Sinne des § 3a Abs. 11 lit. a UStG dar. Dabei kann es aus der Sicht der Umsatzsteuer keinen Unterschied machen, ob das zur Erreichung des Lehrzieles notwendige Wissen durch schriftliche Unterlagen (Broschüren usw.) oder im Wege des Internets übermittelt wird. Bei Web-Seminaren gilt als Tätigkeitsort der Ort, an dem der Lehrer ansässig ist, sofern dieser nicht nachweislich seine Dienste von einem anderen Ort aus erbringt (Rz 640q UStR)
    .

Der Öffentlichkeit allgemein zugängliche Veranstaltungen sind solche, bei denen der Zutritt im Wesentlichen jedermann freisteht, die Veranstaltung also nicht von vornherein auf einen in sich geschlossenen, nach außen begrenzten Kreis von Teilnehmern gerichtet ist. Diese Interpretation des Begriffs der Veranstaltung, die an jene der Vorführung anknüpft, entspricht auch der ursprünglichen Zielsetzung des Art. 53 MWStSyst-RL, unter dem Begriff der Eintrittsberechtigung zu Veranstaltungen nur solche Leistungen zu erfassen, bei denen der Status des Leistungsempfängers für den Leistungserbringer nicht oder nur schwer ermittelbar ist.

Nicht unter den Begriff der Eintrittsberechtigung für eine Veranstaltung fällt das Recht zur Benutzung von Einrichtungen, wie z.B. einer Turnhalle, eines Schwimmbades etc., da in diesen Fällen keine „Veranstaltung“ vorliegt (Art. 32 Abs. 2 VO 282/2011/EU). Das muss auch für Seminare bzw. Workshops gelten, die nicht der Allgemeinheit offenstehen (z.B. Inhouse-Seminar).

Die Vermittlung einer Eintrittsberechtigung zu einer Veranstaltung ist keine mit der Eintrittsberechtigung zusammenhängende sonstige Leistung i.S.d. § 3a Abs. 11a UStG 1994. Der Leistungsort einer solchen Vermittlungsleistung bestimmt sich nach § 3a Abs. 6 UStG.

Künstlerische Leistungen sind:

Als künstlerische Leistungen sind persönliche eigenschöpferische Leistungen anzusehen. Unter die Bestimmung fallen nur sonstige Leistungen, nicht auch die Herstellung und Lieferung von Kunstgegenständen. Jedenfalls als künstlerische Leistung einzustufen sind (Bürgler in Berger/Bürgler/Kanduth-Kristen/Wakounig (Hrsg), UStG-Kommentar 1.05 § 3 a [Rz 116]):

  • Seite 372Theateraufführungen;

  • Konzerte;

  • Leistungen der Schauspieler (a.A. Stadie in Rau/Dürrwächter/Flick/Geist, UStG § 3a Anm. 104, der eine Übertragung des Rechts am eigenen Bild, somit eine Katalogleistung, annimmt; die künstlerische bzw. unterhaltungsähnliche Betätigung anlässlich von Filmaufnahmen ist nur eine Vorbereitungshandlung für die eigentliche Leistung);

  • Lesungen;

  • Kabarett, Kleinkunst und Varieté;

  • Ballett.

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