Allgemein

2.3.1.2.2. Sonstige Leistung im Zusammenhang mit einem Grundstück, Grundstücksort: Gemeinschaftsgebiet/Drittland – Eingangsrechnung vom Leistungserbringer aus dem Gemeinschaftsgebiet/Drittland

Wird die Grundstücksleistung von einem ausländischen Unternehmer erbracht und liegt das Grundstück im Gemeinschaftsgebiet/Drittland?

Nein ❑ Ja ❑

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Enthält die Rechnung folgende Rechnungsmerkmale?

Da der Umsatz in Österreich nicht steuerbar ist, richten sich die Rechnungsmerkmale nicht nach dem österreichischen UStG, sondern nach den Vorschriften des jeweiligen Gemeinschaftsgebiets/Drittlandsgebiets.

Für das Gemeinschaftsgebiet sehen die Art. 226 ff. der RL 2006/112/EG folgende Rechnungsmerkmale vor:

  • Name und Anschrift des Leistungserbringers (Art. 226 Z 5)

  • die UID-Nr. des Leistungserbringers (Art. 226 Z 3)

  • Name und Anschrift des Leistungsempfängers (Art. 226 Z 5)

  • UID-Nr. des Leistungempfängers, wenn es im betreffenden Mitgliedstaat zum Übergang der Steuerschuld kommt (Art. 226 Z 4)

  • das Ausstellungsdatum (Art. 226 Z 1)

  • eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung einmalig vergeben wird (Art. 226 Z 2)

  • Seite 335Art und Umfang der sonstigen Leistung (Art. 226 Z 6)

  • den Tag der sonstigen Leistung oder Zeitraum, über den sich die sonstige Leistung erstreckt; werden Leistungen abschnittsweise abgerechnet, genügt die Angabe des Abrechnungszeitraumes, soweit dieser einen Kalendermonat nicht übersteigt (Art. 226 Z 7)

  • das Entgelt (Nettobetrag) für die sonstige Leistung und ggf. (ausländischen) Steuersatz (Art. 226 Z 8 und 9) ➔ Steuersätze im Gemeinschaftsgebiet ➔ siehe Kapitel 4.2

  • im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis, dass für diese sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt (Art. 226 Z 11)

  • den auf das Entgelt entfallenden (ausländischen) Steuerbetrag (Art. 226 Z 10) oder den Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, wenn dies im betreffenden Mitgliedstaat vorgesehen ist (Art. 226 Z 11a)

Anmerkung:

Wird in der Rechnung trotzdem österreichische Umsatzsteuer ausgewiesen, schuldet der Leistungserbringer zusätzlich den in Rechnung gestellten Betrag (in Österreich). Der Leistungsempfänger darf sich diese Umsatzsteuer aber nicht als Vorsteuer abziehen
(Rz 1823 UStR)
. Dies gilt auch dann, wenn diese Umsatzsteuer vom Kunden bezahlt wurde und die Berichtigung der fehlerhaften Rechnung wegen der Insolvenz des Lieferanten unmöglich ist (siehe auch EuGH 6.2.2014, Rs C-424/12, SC Fatorie SRL
(Rz 1825 UStR). Ausnahmsweise kann der Unternehmer, wenn eine Rückforderung der zu Unrecht an den Leistenden gezahlten Umsatzsteuer nicht oder übermäßig schwer möglich ist, sich unmittelbar an die Finanzbehörden wenden. Dies wird allerdings voraussetzen, dass er die Steuer an den Lieferer tatsächlich bezahlt und dieser diese Steuer auch abgeführt hat. Denn nur in diesem Fall kommt es insgesamt zu keinem Steuerausfall, der durch die Regelung der Steuerschuld aufgrund der Rechnung verhindert werden soll (vgl. EuGH 26.4.2017, Rs C-564/15, Tibor Farkas).

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