Allgemein

2.2.3.15.3.2. Vereinfachung Konsignationslager in Österreich und im Gemeinschaftsgebiet

  • Ein Konsignationslager liegt vor, wenn ein Unternehmer bei einem Kunden ein Lager unterhält und der Kunde aus diesem Lager bei Bedarf Waren entnimmt. Erst bei Entnahme der Ware aus dem Konsignationslager durch den Kunden geht die Verfügungsmacht an der Ware vom Lieferanten auf den Kunden über, sodass umsatzsteuerlich erst in diesem Zeitpunkt eine Lieferung im Bestimmungsmitgliedstaat vorliegt.

  • Dies führt dazu, dass bei grenzüberschreitenden Sachverhalten der Lieferant im Bestimmungsmitgliedstaat sowohl einen innergemeinschaftlichen Erwerb als auch eine umsatzsteuerpflichtige Lieferung zu versteuern hat, da die Ware für den Lieferanten in das Lager verbracht wird. Erst wenn der Kunde später aus dem Lager die Ware entnimmt erfolgt die Lieferung. Dies führt i.d.R. zu einer umsatzsteuerlichen Registrierung des betroffenen ausländischen Lieferanten in dem jeweiligen EU-Mitgliedstaat, in welchem das Konsignationslager eingerichtet ist. Der Lieferant hat dadurch erhebliche zusätzliche administrative Kosten, da sowohl die Registrierung als auch die daraus resultierende Abgabe von Steuererklärungen im anderen EU-Mitgliedstaat mit erheblichem Mehraufwand verbunden ist.

  • Eine Registrierung des Lieferanten kann dann unterbleiben, wenn das nationale Umsatzsteuerrecht des Bestimmungsmitgliedstaates eine Vereinfachungsregelung für derartige Geschäfte vorsieht. Die abweichenden Regelungen bestehen darin, dass diese Mitgliedstaaten nicht von einem innergemeinschaftlichen Verbringen in das Konsignationslager ausgehen, sondern unter bestimmten Voraussetzungen von einer innergemeinschaftlichen Lieferung an den dortigen Abnehmer.

Anmerkungen:

  • Unter der Voraussetzung, dass im jeweiligen anderen Mitgliedstaat z.B. Belgien, Finnland, Irland, die Niederlande, das Vereinigte Königreich sowie Frankreich und Italien (
    Rz 3603 UStR
    ) eine entsprechende Vereinfachungsregelung besteht, wird auch von der österreichischen Finanzverwaltung (
    Rz 3603 UStR
    ) eine entsprechende Erleichterung hinsichtlich des Verbringens in ein Konsignationslager in Österreich gewährt, sofern die Voraussetzungen im anderen Mitgliedstaat vorliegen (vgl. Umsatzsteuerprotokoll 2006).

  • Die Anwendung der österreichischen Verfahrensregel setzt somit „Gegenseitigkeit“ voraus.

1. Verbringen von Gegenständen in ein Konsignationslager aus Österreich ins Gemeinschaftsgebiet

  • Verbringt ein österreichischer Unternehmer (der in Österreich einen Wohnsitz, seinen Sitz oder eine Betriebsstätte hat), seine Waren in sein in einem anderen Mitgliedstaat gelegenes Konsignationslager, so kann der Unternehmer den Tatbestand der Warenentnahme aus dem ausländischen Konsignationslager – parallel zur Erwerbsbesteuerung des Kundens im anderen Mitgliedstaat – als innergemeinschaftliche Lieferung behandeln.

  • Dementsprechend ist nicht das Verbringen beim Transport der Waren in das Konsignationslager zu erklären, sondern es stellt die Entnahme aus dem Konsignationslager eine innergemeinschaftliche Lieferung an den Kunden dar. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Erfassung in der Zusammenfassenden Meldung.

  • Wenn der Lieferant im anderen Mitgliedstaat einen Erwerb auf Grund eines Verbringens zu versteuern hat (z.B. wenn im anderen Mitgliedstaat der Gegenstand über die vorgesehene Zeit gelagert wird), tätigt er zu diesem Zeitpunkt eine ig. Lieferung (Verbringung).

Seite 231
Voraussetzung für die Anwendung der Erleichterung ist, dass der Unternehmer

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