Allgemein

2.1. Einheitlichkeit der Leistung

Aufgrund des Grundsatzes der einheitlichen Leistungen muss im ersten Schritt festgestellt werden, ob die Leistung in wirtschaftlicher Betrachtungsweise (
§ 21 BAO
) als Lieferung eines Gegenstandes oder als sonstige Leistung anzusehen ist. Diese Beurteilung hat anhand der Verkehrsauffassung und nach der Absicht der Parteien zu erfolgen.

Gegenstand der Umsatzsteuer ist grundsätzlich jede einzelne Leistung. Eine einheitliche Leistung liegt nur dann vor, wenn mehrere Leistungen erbracht werden, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie in wirtschaftlicher Hinsicht objektiv ein Ganzes bilden, dessen Aufspaltung wirklichkeitsfremd wäre. Um festzustellen, ob der Steuerpflichtige dem Verbraucher mehrere selbständige Hauptleistungen oder eine einheitliche Leistung erbringt, ist das Wesen des fraglichen Umsatzes zu ermitteln, wobei auf die Sicht des Durchschnittsverbrauchers abzustellen ist. Eine einheitliche Leistung liegt insbesondere vor, wenn ein oder mehrere Teile die Hauptleistung, ein oder mehrere andere Teile aber Nebenleistungen darstellen, die das steuerliche Schicksal der Hauptleistung teilen (vgl. u.a. EuGH 27.10.2005, Rs C-41/04, Levob Verzekeringen; EuGH 25.2.1999, Rs C-349/96, Card Protection Plan Ltd; EuGH 15.5.2001, Rs C-34/99, Primback Ltd, sowie VwGH 19.3.2008, 2005/15/0072 und VwGH 20.2.2008, 2006/15/0161) (
Rz 346 UStR
).

Es ist daher nicht zulässig, den einheitlichen Wirtschaftsvorgang einer Werklieferung (z.B. Errichtung eines Bauwerkes) in eine Warenlieferung und eine sonstige Leistung (Arbeitsleistung) zu zerlegen (VwGH 14.1.1963, 1364/60; VwGH 24.6.1971, 0107/71). Dies gilt auch dann, wenn über die Lieferung und die Verarbeitung des Materials getrennte Aufträge erteilt und getrennte Rechnungen gelegt werden (
Rz 346 UStR
).

Das Verhältnis des Wertes der Leistung ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung, kann aber als Indiz herangezogen werden. Ob für alle Leistungen ein einheitlicher Preis verlangt wird oder ob alle Leistungen im Zuge eines einheitlichen Vertrages erbracht werden, ist unerheblich. Nicht erforderlich ist, dass eine der beiden Leistungen nur in Zusammenhang mit der anderen wirtschaftlich sinnvoll ist (VwGH 5.4.1984, 83/15/0045) (
Rz 347 UStR
).

Eine einheitliche Leistung liegt auch dann vor, wenn der Unternehmer als Generalunternehmer auftritt und die Leistung durch einen oder mehrere Subunternehmer (Nachunternehmer) ausführen lässt. Die Subunternehmer leisten nämlich lediglich an den Generalunternehmer und nicht an den Auftraggeber der Leistung.

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Hsbussc: rrcpganp Iuptebee ➔ upfhit col Nohdhid 8.3

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