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All-in-Vereinbarungen – Vermeidung von Kopflastigkeit und anderen Stolperfallen

PV-Info 1/2019, 12

Knapp 40 % aller Arbeitnehmer verfügen aktuell über All-in-Vereinbarungen, Tendenz steigend. Unternehmen streben immer mehr danach, mittels teils hohen Überzahlungen Höchstleistungen der Arbeitnehmer, aber auch „Höchstarbeitszeiten“ zu fordern. Im Hinblick auf die AZG-Novelle und die Ausdehnung der Höchstarbeitszeit rückt diese Thematik erneut in den Fokus. Bei Existenz von kollektivvertraglichen Mindestentgelten ist die Festsetzung von All-in-Gehältern meist unkomplex. Anders verhält sich die Situation jedoch im kollektivvertragsfreien Bereich. Wie hoch kann die Überzahlung für eine pauschale Abgeltung von Mehrleistungen tatsächlich angesetzt werden? Sind Arbeitgeber hinsichtlich der Höhe völlig frei oder gibt es Grenzen – zB sittenwidrige Vereinbarungen –, die zu beachten sind? Dies soll in diesem Beitrag untersucht werden, um die rechtskonforme Ausgestaltung von All-in-Vereinbarungen zu gewährleisten und damit hohe Verwaltungsstrafen und Nachzahlungen an die Arbeitnehmer zu vermeiden.

SWK Heft-Nr. 2/2019

SWK 2019, Heft-Nr. 2


Keppert

Die steuerlichen Neuerungen ab 2019

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Renner

Voraussetzung einer Rückstellungsbildung wegen strafbaren Verhaltens

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Raab

Verdeckte Ausschüttung

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Thelen

Die Gegenleistung bei der Einbringung aus Perspektive des Gesellschaftsrechts

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Beiser

Druckwerke in Kombination mit einem unentgeltlich angebotenen Online-Zugang

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Mayr

Umsatzsteuer-Update Jänner 2019: Aktuelles auf einen Blick

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Seilern-Aspang

Die Besteuerung beim Online-Glücksspiel

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Baumüller

Regulatory Capture

Aus der jüngsten Rechtsprechung

SWK 2/2019 / Aus der jüngsten Rechtsprechung


VwGH

Verfahrensrecht: Bescheidanpassung

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VwGH

ESt: Pilotentätigkeit

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VwGH

Verfahrensrecht: Verspätungszuschläge

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VwGH

USt: Telekommunikationsdienste

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VwGH

Verfahrensrecht: Unterbrechungswirkung einer Amtshandlung

Arbeitszeit neu – Fokus Gleitzeit und Wirkung von Kollektivverträgen auf den 12-Stunden-Tag

PV-Info 1/2019, 15

In den Medien wurde viel Wirbel um den „12-Stunden-Tag“ gemacht. Die Reform des Arbeitszeitgesetzes (AZG) mit September 2018 hat für viel Aufsehen gesorgt und wird dies auch weiterhin noch tun. Aktuell schlagen die Wogen bei den Kollektivvertragsverhandlungen hoch. Dabei spielen auch die Neuerungen bei der Gleitzeit eine prominente Rolle. Die unternehmerische Praxis sieht sich mit vielen Fragen konfrontiert, für die derzeit weder das Gesetz noch die bisherige Rechtsprechung klare Antworten geben. Im Zusammenhang mit Gleitzeit sind häufig aufkommende Fragen: „Wie kann ich im Betrieb eine Gleitzeit mit einer Normalarbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag umsetzen?“ und „Welche Rolle spielt der anwendbare Kollektivvertrag?“. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit genau diesen Fragen.

Betriebliches Vorverfahren bei Kündigungen

PV-Info 1/2019, 18

Einer Kündigung muss eine Verständigung des Betriebsrats von der Kündigungsabsicht vorangehen (betriebliches Vorverfahren). Dieses Verfahren birgt aber durchaus einige Tücken in sich. Da ein mangelhaftes Vorverfahren die Nichtigkeit der Kündigung nach sich zieht, kommt den dabei auftretenden Fragestellungen große Bedeutung für die Praxis zu.

Die steuerlichen Neuerungen ab 2019

SWK 2/2019, 50

An dieser Stelle habe ich mich in den Vorjahren noch darüber mokiert, dass über eine künftige Ertragsbesteuerung der Digital Economy in Österreich im Jahr 2017 zwar viel publiziert, aber wenig umgesetzt wurde. Dies hat sich im abgelaufenen Jahr 2018 etwas verbessert. Immerhin wurde das Mehrseitige Übereinkommen zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Maßnahmen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung (MLI) mit 1. 7. 2018 in Kraft gesetzt und ist dadurch ab 1. 1. 2019 in den Doppelbesteuerungsabkommen mit Slowenien und Polen wirksam geworden. Ferner wurde mit dem Jahressteuergesetz 2018 die Hinzurechnung der Passiveinkünfte niedrigbesteuerter ausländischer Körperschaften zur inländischen Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage der beherrschenden inländischen Körperschaft ab 1. 1. 2019 eingeführt. Ob aus diesen Maßnahmen gegen die Steuerflucht von international tätigen Unternehmen ein nennenswertes Mehraufkommen für den österreichischen Fiskus resultiert, bleibt abzuwarten.

Rechtsprechung

PV-Info 1/2019 / Rechtsprechung


Seebacher

Ermittlung des Grenzbetrags zur Berücksichtigung des Alleinverdienerabsetzbetrags

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Gerhartl

Arbeitszeit bei Außendienstmitarbeitern

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Kocher

Vertretungsärzte sind Dienstnehmer

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Rauch

Abfertigung alt und Herabsetzung der Normalarbeitszeit