Autor: Stefan Wallner

Digitalisierungsstrategie in Steuerberatungskanzleien

SWK 20-21/2019, 913

Digitalisierung und Automatisierung sind heutzutage in aller Munde. Die Steuerfunktion steht vor der Herausforderung, praxisorientierte und innovative Lösungen für die Gestaltung zukunftsorientierter und moderner Steuerprozesse mittels Digitalisierung und Automatisierung zu implementieren. Damit die Steuerfunktion vom digitalen Wandel profitieren kann, bedarf es langfristig einer grundlegenden Transformation der Unternehmensstruktur. Hier lautet das Stichwort: Digitalisierungsstrategie. Eine Digitalisierungsstrategie kann nur Erfolg haben, wenn sie klar definiert und koordiniert wird und auf die Kultur und Personen zugeschnitten ist. Die wesentlichen Ziele einer Digitalisierungsstrategie im Steuerbereich sind breit gefächert: Ein leistungsfähiges steuerliches Risikomanagement ist von hoher Wichtigkeit, um Risiken zu identifizieren, zu bewerten und effizient zu überwachen. Auch geht es um die Schaffung einheitlicher Prozesse (Prozessstandardisierung) und einer einheitlichen strukturierten Datenbasis. Durch eine Digitalisierungsstrategie soll auch eine effiziente Kommunikation mit den Finanzverwaltungen ermöglicht werden. Schlussendlich geht es natürlich auch um die Erzielung von Kosteneffizienz.

Digitalisierung der Steuerfunktion

SWK 11/2019, 536

Die Steuerfunktion in Unternehmen steht vor massiven strategischen und operativen Veränderungen, die im Wesentlichen durch drei große Trends ausgelöst werden: Digitalisierung, Komplexität und Unsicherheit. Der Wandel wurde bereits eingeleitet. Digitalisierungsstrategien in Steuerabteilungen und auch in der Steuerberatung stehen auf der Tagesordnung. Der Weg hin zu einer digitalen Steuerfunktion führt zu einem veränderten Operating Model und einer Anpassung der Rollen und Skill-Profile. Die Herausforderung lautet: praxisorientierte und innovative Lösungen für zukunftsorientierte und moderne Steuerprozesse mittels Digitalisierung zu schaffen.

Verordnung über die Prüfung des Steuerkontrollsystems

SWK 9/2019, 486

Mit dem JStG 2018 hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der begleitenden Kontrolle gesetzlich geregelt. Die begleitende Kontrolle ermöglicht es, im Sinne einer laufenden Abstimmung mit der Finanzverwaltung auf eine spätere Außenprüfung weitestgehend zu verzichten. Eine der Voraussetzungen ist die Implementierung eines Steuerkontrollsystems im Unternehmen. Die entsprechende Verordnung wurde Ende des letzten Jahres in der finalen Fassung veröffentlicht. Die wesentlichen Aussagen und Anforderungen sollen in diesem Beitrag kurz dargestellt werden.