Autor: Roman Rohatschek

Aktive und passive latente Steuern nach UGB

SWK 34-35/2018, 1540

In diesem Beitrag zu latenten Steueransprüchen und -schulden wird anhand aktueller Konzernabschlüsse untersucht, wie deren Ausweis in der Vermögensaufstellung erfolgt, in welchem Ausmaß Steuerlatenzen angesetzt werden und ob die Anhangangaben ausreichen, um die Höhe der berücksichtigten latenten Steuern nachvollziehen zu können.

Konzernabschlüsse in Österreich

SWK 30/2018, 1347

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Ergebnissen einer Erhebung aller Konzernabschlüsse, die in Österreich aufgestellt und offengelegt werden. Es zeigt sich, dass in den meisten Fällen nationale Rechnungslegungsnormen zur Anwendung gelangen, wobei sich eher größere Konzerne für die freiwillige Erstellung der Abschlüsse nach den IFRS entscheiden. Zudem wurden im Laufe der Untersuchung Unstimmigkeiten zur Umsatzerlösangabe in den UGB-Abschlüssen ersichtlich, die kritisch aufgezeigt werden.

Einheitsbilanz – (k)ein erstrebenswertes Ziel?

Rohatschek/BroidlSWK 27/2018, 1190

In Österreich und Deutschland dominiert prinzipiell das Maßgeblichkeitsprinzip, doch bestehen mittlerweile in der Europäischen Union Harmonisierungsbestrebungen im Rechnungslegungssystem; diese beziehen vor allem die zunehmende Anwendung von IFRS wie auch Debatten um das in anderen Ländern nicht so stark verankerte Maßgeblichkeitsprinzip mit ein. Während sich Deutschland im Zuge der Einführung des Bilanzmodernisierungsgesetzes 2009 (BilMoG) vom Weg zur Einheitsbilanz sukzessive verabschiedet hat, rückte in Österreich im Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 (RÄG 2014) neben Internationalisierungsbestrebungen und Modernisierungsabsichten wieder das Ziel der Einheitsbilanz in den Vordergrund.