Autor: Robert Rzeszut

Mehr Rechtssicherheit bei der Abgrenzung von Lieferung und sonstiger Leistung bei Leasingverträgen

SWK 20-21/2019, 880

Die umsatzsteuerliche Frage der Klassifizierung von Leasingverträgen, insbesondere von Immobilienleasingverträgen, als Lieferung oder sonstige Leistung wirft komplexe Fragestellungen auf, die regelmäßig auch Gegenstand von Abgabenverfahren und höchstgerichtlichen Entscheidungen waren und sind. Die Komplexität resultiert vor allem daraus, dass bei der umsatzsteuerlichen Einstufung von Leasingverträgen an ertragsteuerliche Grundsätze der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums am Leasinggegenstand angeknüpft wird.In jüngster Vergangenheit hatten zwei bedeutende Entscheidungen von EuGH und VwGH die Frage der umsatzsteuerlichen Einordung von Leasingverträgen zum Inhalt. Durch diese Entscheidungen wurden im Sinne einer erhöhten Rechtssicherheit klarere Kriterien für die Abgrenzung von Lieferung und sonstiger Leistung für Leasingverträge herausgearbeitet.

Was darf der Betriebsprüfer – und was nicht?

SWK 14-15/2019, 659

Betriebsprüfungen stellen für Abgabepflichtige und ihre steuerlichen Vertreter eine besondere Herausforderung dar. Das Ziel der professionellen Abwicklung einer Betriebsprüfung wurde in den vergangenen Jahren schwieriger zu verwirklichen, denn Außenprüfungen wurden zunehmend kontroverser. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, als steuerlicher Vertreter – und damit Begleiter des Abgabepflichtigen – im Betriebsprüfungsverfahren die Rechte und Pflichten des Abgabepflichtigen und des Prüfers genau zu kennen. Aus diesem Grund haben Bernhard Gröhs und Robert Rzeszut für den Fachsenat für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) einen Leitfaden erstellt, der anhand ausgewählter Themen als Praxishilfe bei der Abwicklung von Betriebsprüfungen dienen soll. Der folgende Beitrag soll darüber einen kurzen Überblick verschaffen.