Autor: red

„Verfahrensrechtliche Themen sind in den Fokus der Steuerpolitik gerückt“

BFGjournal 2018, 326

Am 1. 3. 2017 übernahm Dr. Martin Vock die Abteilung für Abgabenverfahrens- und Exekutionsrecht im Bundesministerium für Finanzen (BMF). Nach seiner Tätigkeit als Universitätsassistent bei Univ.-Prof. Werner Doralt an der Universität in Wien trat er am 1. 3. 2005 in die Finanzverwaltung ein und war nach seiner Ausbildung am damaligen Finanzamt Wien 21/22 Betriebsprüfer in der Großbetriebsprüfung Wien für Körperschaften. 2008 wechselte er in die Abteilung für Steuerpolitik und Abgabenlegistik des BMF, die er seit 1. 5. 2012 stellvertretend leitete. Er ist Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Campus Wien, Fachautor und Vortragender.

Die Registrierkasse, das Eis und der Generalverdacht

SWK 26/2018, 1159

Da hat sich der Steuerinsider der letzten SWK-Ausgabe (SWK 25/2018, 1116) einen Unternehmer vorgeknöpft, der Eiskioske betreibt. Und er schließt aus der Nichtausfolgung eines Beleges darauf, dass der Umsatz nicht erfasst wurde. Gewiss: Finanzordnungswidrigkeiten gehören geahndet. Das ist man nicht zuletzt allen gesetzestreuen Unternehmen schuldig. Der dezent mitschwingende Generalverdacht irritiert allerdings.

BMF-Information zur Veranlagung von Einkünften aus Anlass der Einräumung von Leitungsrechten

SWK 26/2018, 1158

Mit dem Jahressteuergesetz 2018 – JStG 2018, BGBl I 2018/62, wurde eine Abzugsteuer für Einkünfte aus Anlass der Einräumung von Leitungsrechten eingeführt (§ 107 EStG 1988). Die Abzugsteuer kommt für Auszahlungen ab dem Jahr 2019 zur Anwendung. Mit dieser Info wird erklärt, welche Auswirkungen § 107 EStG 1988 für offene (nicht rechtskräftig veranlagte) Fälle mit Einkünften aus Leitungsrechten hat.