Autor: Michael Zwick

VwGH zum objektbezogenen Übergang von Verlusten bei (Ab-)Spaltung

BFGjournal 2019, 22

In einem kürzlich ergangenen Erkenntnis befasste sich der VwGH mit der Frage, ob einer Körperschaft iSd § 7 Abs 3 KStG im Rahmen eines allfälligen innerbetrieblichen Verlustausgleichs ein Wahlrecht hinsichtlich der Verrechnung positiver mit negativen Einkünften aus unterschiedlichen Teilbetrieben der Körperschaft zusteht. Zusätzlich enthält das Judikat ein obiter dictum zur Zuordnung von Verlusten im Rahmen des objektbezogenen Verlustvortragsübergangs. Die Amtsrevision der Finanzverwaltung wurde als unbegründet abgewiesen.