Autor: Martin Atzmüller

Neuerliche Novellierung der Pauschalierungsverordnung für nichtbuchführende Gewerbetreibende

AtzmüllerSWK 26/2018, 1160

Mit BGBl II 2018/81 (erste Novellierung) wurde die gegenständliche VO BGBl 1990/55 geändert. Dadurch wurde die Anwendungsvoraussetzung des Fehlens von „Aufzeichnungen“ (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) beseitigt und eine Umsatzgrenze von 110.000 Euro eingezogen, die der Grenze entspricht, die sich aus dem in der Urfassung enthaltenen Verweis auf § 17 UStG 1972 ergibt (1,5 Mio ATS Umsatz). Nun wurde die VO mit BGBl II 2018/215 erneut geändert; sie ist in Zukunft bis zur Buchführungsgrenze anwendbar.

Novellierung der Pauschalierungsverordnung für nichtbuchführende Gewerbetreibende

AtzmüllerSWK 13-14/2018, 594

Mit BGBl II 2018/81 wurde die Pauschalierungsverordnung für nichtbuchführende Gewerbetreibende geändert. Aufgrund der Novelle bildet die Führung einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung keinen Ausschließungsgrund für die Pauschalierung mehr. Damit wird einer Forderung der KSW und der Literatur entsprochen. Die Änderung machte allerdings zusätzlich eine Anpassung der Verordnung an die Vorgaben des geltenden UStG erforderlich.