Autor: Klaus Hirschler

Zurechnung der Einkünfte zum Einbringenden trotz Einbringung der (höchst)persönlichen Unternehmensberatung

BFGjournal 2019, 199

Den Kriterien für die steuerliche Anerkennung von Angehörigenvereinbarungen muss nach Ansicht des BFG auch der – zwischen dem das Einzelunternehmen Einbringenden und der X-GmbH als aufnehmende Körperschaft, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Beschwerdeführer ist, unter Inanspruchnahme der Begünstigungen des Art III UmgrStG – abgeschlossene Einbringungsvertrag entsprechen.Da der vorliegende Einbringungsvertrag einem Fremdvergleich nicht standhält, sind die Einkünfte aus der Unternehmensberatung dem Beschwerdeführer als Einzelunternehmer zugerechnet worden.

Handelsvertreterpauschale bei Vermittlungstätigkeit

SWK 7/2019, 364

In § 17 EStG sieht der Gesetzgeber eine alternative Form der Gewinnermittlung vor, die unter anderem den Ansatz von pauschalierten Betriebsausgaben ermöglicht. Dabei wird die Höhe der Betriebsausgaben mithilfe von Durchschnittssätzen per Verordnung des BMF festgesetzt. Eine Gruppe von Steuerpflichtigen, für die die Durchschnittssatzgewinnermittlung zur Anwendung kommen kann, ist jene der Handelsvertreter im Sinne des HVertrG. Dieser Beitrag geht der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen die Handelsvertreterpauschale in Anspruch genommen werden kann.