Autor: Ernst Marschner

Highlights aus dem KStR-Wartungserlass 2018 (Teil II)

MarschnerSWK 20-21/2018, 926

Mit Erlass vom 29. 3. 2018 hat das BMF eine umfangreiche Wartung der KStR 2013 durchgeführt. Im diesem Beitrag soll einerseits ein Überblick über allgemeine Änderungen für alle Körperschaften, insbesondere KMU, in den Bereichen Gesetzgebung und Rechtsprechung seit dem letzten Erlass sowie über neue Verwaltungsansichten gegeben werden. Andererseits soll das für die Praxis wesentliche Thema der Gesellschafterverrechnungskonten näher beleuchtet werden.

Highlights aus dem KStR-Wartungserlass 2018 (Teil I)

MarschnerSWK 19/2018, 872

Mit Erlass vom 29. 3. 2018 hat das BMF eine umfangreiche Wartung der KStR 2013 durchgeführt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Änderungen für Konzerne (Gesetzgebung, Rechtsprechung seit dem letzten Erlass sowie neue Verwaltungsansichten) und beschränkt sich dabei auf die Beratung unbeschränkt steuerpflichtiger Kapitalgesellschaften, sodass bestimmte Sonderthemen nicht behandelt werden (inländische beschränkt steuerpflichtige Körperschaften, Betriebe gewerblicher Art, Mittelstandsfinanzierung, Kreditinstitute und Versicherungen).

Körperschaft-/Umgründungssteuer-Update Juni 2018 (I): Aktuelles auf einen Blick

Marschner/RennerSWK 16/2018, 720

Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die Neuerungen im Körperschaft- und Umgründungssteuerrecht seit dem letzten Körperschaft-/Umgründungssteuer-Update. Es gilt dabei, die Gesetzgebung, aktuelle Ansichten des BMF sowie die Rechtsprechung des VwGH bzw BFG zu bestimmten Themen des KStG und UmgrStG darzustellen. Der aktuelle Wartungserlass zu den KStR 2013 ist einem eigenen Beitrag vorbehalten.

Sind Aktien notwendiges Betriebsvermögen oder Privatvermögen?

Marschner/Renner

SWK 9/2018, 429

Notwendiges Betriebsvermögen umfasst alle Wirtschaftsgüter, die objektiv erkennbar dem Betrieb zu dienen bestimmt sind. Maßgebend dafür sind Zweckbestimmung des Wirtschaftsguts, Besonderheiten des Betriebs und Berufszweigs des Abgabepflichtigen sowie die Verkehrsauffassung. Erwirbt ein Abgabepflichtiger, der selbst kein Wertpapierhändler ist, mit betrieblichen Mitteln regelmäßig Aktien, zählen diese mangels Zusammenhangs mit seinem Betrieb nicht zum Betriebsvermögen. Aus Transaktionen entstandene Verluste sind demnach nicht abzugsfähig.

VwGH zum Verlust aus betrieblichen Fremdwährungskrediten

Marschner

SWK 6/2018, 299

Mit Erkenntnis vom 18. 12. 2017, Ro 2016/15/0026, hat der VwGH dem BFG sowie der Finanzverwaltung widersprochen und Verbindlichkeiten nicht als Kapitalanlagen gemäß § 27 Abs 3 EStG eingestuft. Der Verlust aus einem betrieblichen Fremdwährungskredit ist damit ohne Kürzung von der Einkommensteuer-Bemessungsgrundlage absetzbar. Dieser Beitrag analysiert das VwGH-Erkenntnis und behandelt die Frage der steuerlichen „Nicht“-Einordnung von Fremdwährungskrediten unter die Besteuerung von Kursgewinnen.