Autor: Christoph Ritz

Antrag auf Rückzahlung oder auf Veranlagung

Ritz

SWK 10/2018, 508

Dieser Beitrag behandelt die beiden verfahrensrechtlichen Möglichkeiten für Arbeitnehmer, einer überhöhten Einbehaltung von Lohnsteuer durch Anträge beim Finanzamt entgegenzutreten. Dazu sei folgendes Beispiel herangezogen. Ein Arbeitgeber behält für seinen Arbeitnehmer überhöht Lohnsteuer für laufende Bezüge und eine Erschwerniszulage (iSd § 68 EStG), jeweils der Monate Mai und Juni, ein. Wie kann der Arbeitnehmer eine „Korrektur“ der Lohnsteuer erreichen?

Aussetzung der Einhebung von Säumniszuschlägen

Die Aussetzung der Einhebung von Säumniszuschlägen setzt vor allem die Abhängigkeit solcher Nebenansprüche von der Erledigung nicht wenig erfolgversprechender Bescheidbeschwerden voraus. Der vorliegende Beitrag zeigt, welche Beschwerden in diesem Zusammenhang in Betracht kommen.

Nachforderung anfechtbar – Vorsoll unanfechtbar?

Nach dem BFG ist das „Vorsoll […] kein Spruchbestandteil des Umsatzsteuerbescheides“; folglich seien gegen das Vorsoll gerichtete Rechtsmittel (Bescheidbeschwerden, Berufungen) als unzulässig zurückzuweisen. Dieser Beitrag hinterfragt diese Rechtsansicht.