Autor: Christian Oberkleiner

Zurechnung der Einkünfte zum Einbringenden trotz Einbringung der (höchst)persönlichen Unternehmensberatung

BFGjournal 2019, 199

Den Kriterien für die steuerliche Anerkennung von Angehörigenvereinbarungen muss nach Ansicht des BFG auch der – zwischen dem das Einzelunternehmen Einbringenden und der X-GmbH als aufnehmende Körperschaft, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Beschwerdeführer ist, unter Inanspruchnahme der Begünstigungen des Art III UmgrStG – abgeschlossene Einbringungsvertrag entsprechen.Da der vorliegende Einbringungsvertrag einem Fremdvergleich nicht standhält, sind die Einkünfte aus der Unternehmensberatung dem Beschwerdeführer als Einzelunternehmer zugerechnet worden.