Autor: Christian Artner

Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (Teil 2)

PV-Info 12/2018, 3

Derzeit existieren drei völlig getrennte Meldeprozesse in der Sozialversicherung – die Versichertenmeldungen, die Beitragsabfuhr und die Grundlagenmeldung. Diese Meldeprozesse lösen häufig klärungsbedürftige Differenzen aus, die nachträglich vom Personalverrechner oft mühsam abgestimmt werden müssen. Der erste Teil der Beitragsserie „Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung“ (PV-Info 11/2018, Seite 2 ff) konzentrierte sich schwerpunktmäßig auf die neuen Versichertenmeldungen, welche ab 1. 1. 2019 zum Einsatz gelangen. Der zweite Teil legt den Fokus verstärkt auf die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM), welche zu einer grundlegenden Reform im Melde- und Abrechnungsverfahren führen wird. Dies gilt sowohl für die Dienstgeber im Bereich der Gebietskrankenkassen als auch der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) sowie der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA).

Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung

PV-Info 11/2018, 2

Lange Zeit galt es als fraglich, ob sie nun kommt oder nicht – die mehrfach verschobene Einführung der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM). Jetzt biegt dieses Megaprojekt, welches die Abwicklung der monatlichen Personalverrechnung jedenfalls revolutioniert, aber in die Zielgerade. Mehrjährige Vorbereitungsarbeiten der Sozialversicherung und Lohnsoftwareanbieter haben den Weg geebnet und stellen die Inbetriebnahme dieser systemweiten Umstellung per 1. 1. 2019 sicher. Die Informationsveranstaltungen der Gebietskrankenkassen sind österreichweit angelaufen und die programmtechnische Umsetzung steht quasi „ante portas“. Der erste Teil der Beitragsserie „mBGM“ konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die neuen Versichertenmeldungen, welche ab 1. 1. 2019 zum Einsatz gelangen, und auf eine Beispielsammlung, welche die speziellen Übergangsbestimmungen veranschaulicht.