Alle Artikel in: Wirtschaft

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Ökostrom – 300.000 Haushalte werden von Abgabe befreit

Wien (APA) – Die geplante Novelle des Ökostromgesetzes, durch die Ärmere gänzlich von der Ökostromabgabe befreit werden sollen, entlastet laut Energieministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) 300.000 Haushalte. Derzeit bezahlt jeder Haushalt rund 70 bis 90 Euro Ökostrombeitrag im Jahr. Die Politikerin griff in einer Aussendung die SPÖ an, die sich die Befreiung auf ihre Fahnen heftet.

Regulatory Capture

SWK 2/2019, 84

In Literatur und Praxis findet man regelmäßig (betriebs)wirtschaftliche Fachbegriffe, die zunächst vertraut wirken und die man selbst mitunter laufend verwendet. Dies bewahrt jedoch nicht vor Unschärfen, Fallstricken und Fehlannahmen. Dieses Glossar hat es sich zum Ziel gesetzt, wichtige Begriffe der (Betriebs-)Wirtschaft für den täglichen Gebrauch auf den Punkt zu bringen.

Override-Verordnung bezüglich Neuberechnung aufgrund neuer Sterbetafeln

SWK 1/2019, 44

§ 222 Abs 3 UGB sieht seit der Änderung des UGB durch das RÄG 2014 die Möglichkeit vor, eine sogenannte Override-Verordnung zu erlassen, welche gültige Rechnungslegungsgrundsätze für definierte Sachverhalte außer Kraft setzt. Eine solche Verordnung wurde nunmehr aufgrund der Änderung der biometrischen Rechnungsgrundlagen und der dadurch notwendigen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen, Abfertigungsrückstellungen oder Rückstellungen für die Verpflichtung zu einer Zuwendung anlässlich eines Dienstjubiläums erlassen und wird in der Folge dargestellt.

Zahlungsstopp und Sicherheitsleistung wegen Verstoßes gegen Arbeitsrecht unionsrechtswidrig

SWK 36/2018, 1594

(SWK) – Eine Regelung eines Mitgliedstaates, wonach einem inländischen Dienstleistungsempfänger ein Zahlungsstopp und eine Sicherheitsleistung zur Sicherung einer etwaigen Geldbuße auferlegt werden können, die gegen den in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Dienstleistungserbringer wegen Verstoßes gegen das Arbeitsrecht des ersteren Mitgliedstaates verhängt werden könnte, ist unionsrechtswidrig. Derartige Maßnahmen gehen über das hinaus, was zur Erreichung der Ziele des Arbeitnehmerschutzes sowie der Bekämpfung von Betrug, insb Sozialbetrug, und der Verhinderung von Missbräuchen erforderlich ist (EuGH 13. 11. 2018, C-33/17, Čepelnik d.o.o.).

Aktive und passive latente Steuern nach UGB

SWK 34-35/2018, 1540

In diesem Beitrag zu latenten Steueransprüchen und -schulden wird anhand aktueller Konzernabschlüsse untersucht, wie deren Ausweis in der Vermögensaufstellung erfolgt, in welchem Ausmaß Steuerlatenzen angesetzt werden und ob die Anhangangaben ausreichen, um die Höhe der berücksichtigten latenten Steuern nachvollziehen zu können.

Erleichterung der GmbH-Gründung

SWK 34-35/2018, 1545

Am 25. 10. 2018 wurde das Elektronische Notariatsform-Gründungsgesetz (BGBl I 2018/71) kundgemacht, welches die elektronische Errichtung eines Notariatsakts unter Nutzung elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten im Rahmen der GmbH-Gründung sowie damit in Zusammenhang stehende Beglaubigungen erlaubt. Dieser Beitrag skizziert die für die GmbH-Gründung relevanten neuen Regelungen.

Bewertung von Steuerberatungskanzleien nach Discounted-Cashflow-Verfahren

SWK 34-35/2018, 1550

Aus gegebenem Anlass befasst sich dieser Beitrag mit der Bewertung von kleinen und mittelgroßen Steuerberatungskanzleien mittels Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren) und erörtert neben der Ermittlung der adäquaten Eigenkapitalkosten vor allem die Problematik der Schätzung finanzieller Überschüsse in der Rentenphase. Darüber hinaus werden die mit der branchenüblichen Multiplikatormethode verbundenen Problemstellungen erläutert, die mitunter signifikante Abweichungen zu einer DCF-Bewertung hervorbringen können.
Treuhandgeldverbindlichkeit

Abweisung beantragter nachträglicher Betriebsausgaben nach § 32 Z 2 EStG 1988

Fremdgelder, über die dem Treuhänder keine Verfügungsgewalt eingeräumt wurde, sind nicht dem Betriebsvermögen seines Unternehmens zugehörig. Derartige Geldbeträge sind in der Gewinnermittlung nicht auszuweisen. Ihrer Aufnahme in die Bilanz kommt bei der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich nach § 4 Abs 1 EStG die Funktion einer (gewinnneutralen) Evidenzierung zu.