Alle Artikel in: Wirtschaft

Zahlung per SEPA-Lastschrift nicht an Wohnsitz im Inland gebunden

SWK 27/2019, 1135

(S. M.) – Seit Einrichtung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area; SEPA) sind dank Standardisierung und einheitlichen Rechtsrahmens auch grenzüberschreitende Lastschriften möglich. Nun hat der EuGH entschieden: Diese Möglichkeit darf nicht von einem Wohnsitz im Inland abhängig gemacht werden (EuGH 5. 9. 2019, Verein für Konsumenteninformation/Deutsche Bahn AG, C-28/18).

Was ist ein Straßengrundstück wert?

SWK 23-24/2019, 1007

Bei der Umsetzung der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 (VRV 2015) treten neuartige Themenstellungen auf, die in der spezifischen Rolle der Gemeinde begründet liegen. So stellt die Frage des Wertes von Straßengrundstücken eine Herausforderung in der Praxis dar, zumal die VRV 2015 ein breites Spektrum an Bewertungsmöglichkeiten vorsieht. Dieser Beitrag bietet allgemeine Überlegungen zum Wert des Straßengrundstücks für eine Gemeinde und einen Überblick über die aktuelle Bandbreite von Wertansätzen in der Praxis.

(Aus-)Wirkungen

SWK 22/2019, 955

In Literatur und Praxis findet man regelmäßig (betriebs)wirtschaftliche Fachbegriffe, die zunächst vertraut wirken und die man selbst laufend verwendet. Dies bewahrt jedoch nicht vor Unschärfen, Fallstricken und Fehlannahmen. Dieses Glossar hat es sich zum Ziel gesetzt, wichtige Begriffe der (Betriebs-)Wirtschaft für den täglichen Gebrauch auf den Punkt zu bringen.
Europäische Kommission

Finanzdienstleistungen: Kommission legt Gleichwertigkeitspolitik gegenüber Drittländern dar

Die Europäische Kommission zog am 29. 7. 2019 Bilanz ihrer allgemeinen Vorgehensweise bei der Anerkennung der Gleichwertigkeit von Finanzdienstleistungsvorschriften. Die Anerkennung der Gleichwertigkeit ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Instrument geworden, da sie das Zusammenwachsen der weltweiten Finanzmärkte und die Zusammenarbeit mit Drittlandsbehörden fördert.

Digitalisierungsstrategie in Steuerberatungskanzleien

SWK 20-21/2019, 913

Digitalisierung und Automatisierung sind heutzutage in aller Munde. Die Steuerfunktion steht vor der Herausforderung, praxisorientierte und innovative Lösungen für die Gestaltung zukunftsorientierter und moderner Steuerprozesse mittels Digitalisierung und Automatisierung zu implementieren. Damit die Steuerfunktion vom digitalen Wandel profitieren kann, bedarf es langfristig einer grundlegenden Transformation der Unternehmensstruktur. Hier lautet das Stichwort: Digitalisierungsstrategie. Eine Digitalisierungsstrategie kann nur Erfolg haben, wenn sie klar definiert und koordiniert wird und auf die Kultur und Personen zugeschnitten ist. Die wesentlichen Ziele einer Digitalisierungsstrategie im Steuerbereich sind breit gefächert: Ein leistungsfähiges steuerliches Risikomanagement ist von hoher Wichtigkeit, um Risiken zu identifizieren, zu bewerten und effizient zu überwachen. Auch geht es um die Schaffung einheitlicher Prozesse (Prozessstandardisierung) und einer einheitlichen strukturierten Datenbasis. Durch eine Digitalisierungsstrategie soll auch eine effiziente Kommunikation mit den Finanzverwaltungen ermöglicht werden. Schlussendlich geht es natürlich auch um die Erzielung von Kosteneffizienz.