Alle Artikel in: Personalverrechnung

Das Budgetbegleitgesetz 2018-2019

Artner

PV-Info 7/2018, 3

Das Budgetbegleitgesetz 2018-2019, BGBl I 2018/30, ausgegeben am 16. 5. 2018, hat zahlreiche gesetzliche Bestimmungen geändert. Unter anderem bringt es für die Personalverrechnung deutliche Erleichterungen im Zusammenhang mit der Einführung der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung. Zusätzlich wurden die Sanktionsbestimmungen wegen verspäteter monatlicher Beitragsgrundlagenmeldungen durch eine Höchstgrenze für Säumniszuschläge entschärft. Durch eine Änderung im AlVG wird weiters das frühestmögliche Antrittsalter für die Altersteilzeit mit Wirkung ab 1. 1. 2019 stufenweise angehoben. Im Folgenden wird auf die für den Praktiker wichtigsten Änderungen eingegangen.

Verschärfter Nichtraucherschutz ab 1. 5. 2018

Gerhartl

PV-Info 7/2018, 12

Die arbeitsrechtlichen Bestimmungen in Bezug auf den Nichtraucherschutz wurden durch das ArbeitnehmerInnenschutz-Deregulierungsgesetz, BGBl I 2017/126, ausgegeben am 1. 8. 2017, per 1. 5. 2018 verschärft. Die Neuerungen werden im Folgenden dargestellt und in den Kontext der damit zusammenhängenden Rechtsvorschriften eingebettet.

Highlights aus dem EStR-Wartungserlass 2018

Jandl

PV-Info 7/2018, 15

Das BMF hat im Mai den EStR-Wartungserlass 2018 veröffentlicht (Erlass des BMF vom 7. 5. 2018, BMF-010203/0171-IV/6/2018). Zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Erkenntnisse werden damit in die EStR 2000 eingearbeitet. Der folgende Beitrag stellt die für die Personalverrechnung relevanten Änderungen vor.

Beschäftigungserlaubnis im Sitzstaat des Arbeitgebers bei Entsendung nach Österreich

Gerhartl

PV-Info 7/2018, 24

Bei grenzüberschreitender Entsendung nach Österreich müssen bestimmte Unterlagen am Einsatzort bereitgehalten bzw der Abgabenbehörde unmittelbar in elektronischer Form zugänglich gemacht werden. Zu diesen Unterlagen gehört auch die behördliche Genehmigung der Beschäftigung des entsandten Arbeitnehmers im Sitzstaat des Arbeitgebers (LVwG Tirol 1. 2. 2018, LVwG-2018/25/0063-6).

Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018: Entlastungen für Unternehmer?

Mertinz

PV-Info 6/2018, 2

Kaum ist die Anpassung des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) aus Anlass der VO (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. 4. 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung), ABl L 119 vom 4. 5. 2016, S 1 (im Folgenden: DSGVO), beschlossen, wird das DSG schon wieder abgeändert. Die Herangehensweise an die Umsetzung eines neuen bzw überarbeiteten nationalen DSG sorgt in den letzten Wochen für viel Aufregung. Es wurde ein Paket an Novellierungen beschlossen, dessen genaue Bedeutung schwer greifbar ist und die Praxis vor neue Fragen stellt. Eine wichtige Neuerung ist dabei das Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018, BGBl I 2018/24, ausgegeben am 15. 5. 2018, über das in den Medien zum Teil euphorisch berichtet wurde. Doch die Gerüchte, dass das Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018 Klarstellungen und Entlastungen für Unternehmen schafft, sind – nüchtern juristisch betrachtet – nicht so positiv oder weitgehend, wie zum Teil vermittelt. Nachstehender Beitrag soll einen Überblick über wichtige beschlossene Änderungen geben und auf für die Praxis relevante Probleme hinweisen.