Alle Artikel in: Personalverrechnung

Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (Teil 3) – das neue Tarifsystem (TASY)

PV-Info 1/2019, 2

Für den Dienstgeber bedeutet die Einführung der mBGM mit Sicherheit eine umfangreiche Neuordnung des Melde- und Abrechnungssystems, aber auch eine deutliche Reduktion der Komplexität durch die Ablösung des Beitragsgruppenschemas. Die rund 850 Beitragsgruppen gehören ab 1. 1. 2019 der Vergangenheit der Personalverrechnung an. Sie werden durch ein branchenspezifisches Tarifsystem (TASY) ersetzt. Der dritte Teil der Beitragsserie bietet einen Überblick über das modular gestaltete System und verdeutlicht anhand von Praxisbeispielen das Zusammenwirken der drei aufeinander aufbauenden Bestandteile.

Betriebliches Vorverfahren bei Kündigungen

PV-Info 1/2019, 18

Einer Kündigung muss eine Verständigung des Betriebsrats von der Kündigungsabsicht vorangehen (betriebliches Vorverfahren). Dieses Verfahren birgt aber durchaus einige Tücken in sich. Da ein mangelhaftes Vorverfahren die Nichtigkeit der Kündigung nach sich zieht, kommt den dabei auftretenden Fragestellungen große Bedeutung für die Praxis zu.

Arbeitszeit neu – Fokus Gleitzeit und Wirkung von Kollektivverträgen auf den 12-Stunden-Tag

PV-Info 1/2019, 15

In den Medien wurde viel Wirbel um den „12-Stunden-Tag“ gemacht. Die Reform des Arbeitszeitgesetzes (AZG) mit September 2018 hat für viel Aufsehen gesorgt und wird dies auch weiterhin noch tun. Aktuell schlagen die Wogen bei den Kollektivvertragsverhandlungen hoch. Dabei spielen auch die Neuerungen bei der Gleitzeit eine prominente Rolle. Die unternehmerische Praxis sieht sich mit vielen Fragen konfrontiert, für die derzeit weder das Gesetz noch die bisherige Rechtsprechung klare Antworten geben. Im Zusammenhang mit Gleitzeit sind häufig aufkommende Fragen: „Wie kann ich im Betrieb eine Gleitzeit mit einer Normalarbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag umsetzen?“ und „Welche Rolle spielt der anwendbare Kollektivvertrag?“. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit genau diesen Fragen.

All-in-Vereinbarungen – Vermeidung von Kopflastigkeit und anderen Stolperfallen

PV-Info 1/2019, 12

Knapp 40 % aller Arbeitnehmer verfügen aktuell über All-in-Vereinbarungen, Tendenz steigend. Unternehmen streben immer mehr danach, mittels teils hohen Überzahlungen Höchstleistungen der Arbeitnehmer, aber auch „Höchstarbeitszeiten“ zu fordern. Im Hinblick auf die AZG-Novelle und die Ausdehnung der Höchstarbeitszeit rückt diese Thematik erneut in den Fokus. Bei Existenz von kollektivvertraglichen Mindestentgelten ist die Festsetzung von All-in-Gehältern meist unkomplex. Anders verhält sich die Situation jedoch im kollektivvertragsfreien Bereich. Wie hoch kann die Überzahlung für eine pauschale Abgeltung von Mehrleistungen tatsächlich angesetzt werden? Sind Arbeitgeber hinsichtlich der Höhe völlig frei oder gibt es Grenzen – zB sittenwidrige Vereinbarungen –, die zu beachten sind? Dies soll in diesem Beitrag untersucht werden, um die rechtskonforme Ausgestaltung von All-in-Vereinbarungen zu gewährleisten und damit hohe Verwaltungsstrafen und Nachzahlungen an die Arbeitnehmer zu vermeiden.

Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (Teil 2)

PV-Info 12/2018, 3

Derzeit existieren drei völlig getrennte Meldeprozesse in der Sozialversicherung – die Versichertenmeldungen, die Beitragsabfuhr und die Grundlagenmeldung. Diese Meldeprozesse lösen häufig klärungsbedürftige Differenzen aus, die nachträglich vom Personalverrechner oft mühsam abgestimmt werden müssen. Der erste Teil der Beitragsserie „Die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung“ (PV-Info 11/2018, Seite 2 ff) konzentrierte sich schwerpunktmäßig auf die neuen Versichertenmeldungen, welche ab 1. 1. 2019 zum Einsatz gelangen. Der zweite Teil legt den Fokus verstärkt auf die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM), welche zu einer grundlegenden Reform im Melde- und Abrechnungsverfahren führen wird. Dies gilt sowohl für die Dienstgeber im Bereich der Gebietskrankenkassen als auch der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) sowie der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA).